Zecken, Flöhe und Würmer sind kein reines Frühjahrsthema. Manche Probleme siehst du sofort, andere bleiben länger unbemerkt. Genau deshalb ist Parasitenschutz eher Routine als Saisonaktion.
Welche Parasiten im Alltag am häufigsten sind
Zecken
Zecken sitzen nicht nur im Wald. Hohes Gras, Wegränder und manche Gärten reichen schon. Zecken können Krankheitserreger übertragen und werden in milden Phasen des Jahres früh aktiv.
Flöhe
Flöhe sind kein Thema von schlechter Pflege. Flöhe kommen über andere Tiere, die Umgebung oder eingeschlepptes Material ins Haus. Das Tückische: Auf dem Tier siehst du oft nur einen kleinen Teil des Problems.
Würmer
Wurmbefall fällt nicht immer sofort auf. Manche Tiere wirken lange unauffällig. Risiko und Vorsorge hängen stark davon ab, ob dein Tier jagt, rohes Fleisch bekommt, viel draußen ist oder engen Kontakt zu anderen Tieren hat.
Was ganzjährigen Schutz in der Praxis ausmacht
Es geht nicht darum, blind immer alles zu geben. Es geht darum, Risiko regelmäßig einzuordnen.
Stelle dir diese Fragen
- Ist dein Tier viel draußen unterwegs?
- Hat es Kontakt zu vielen anderen Tieren?
- Gibt es kleine Kinder oder immungeschwächte Personen im Haushalt?
- Reist ihr regelmäßig?
- Hatte dein Tier schon einmal Probleme mit Parasiten?
Mit diesen Antworten kann deine Tierarztpraxis deutlich besser abschätzen, was sinnvoll ist.


