Wenn dein Tier weg ist, willst du nicht lange überlegen müssen. Genau deshalb hilft eine feste Reihenfolge. Erst suchen, dann die richtigen Stellen informieren und dabei dieselben Angaben konsequent weitergeben.
Was du in den ersten Minuten tun solltest
Bleib zuerst an dem Ort, an dem dein Tier zuletzt gesehen wurde. Viele Tiere bewegen sich nach einem Schreck nicht weit weg oder kehren nach kurzer Zeit an den vertrauten Ort zurück. Ruf ruhig, nicht hektisch. Nimm Leckerli, ein Spielzeug oder etwas mit vertrautem Geruch dazu.
Wenn nach kurzer Suche nichts passiert, wechsle von der spontanen Suche in den Organisationsmodus. Ab jetzt zählt, dass möglichst viele passende Stellen dieselben Informationen von dir bekommen.
Diese Angaben solltest du sofort parat haben
Je genauer deine Meldung ist, desto besser können andere helfen.
- Name und Telefonnummer
- Tierart, Rasse oder Mischling, Geschlecht und ungefähres Alter
- Farbe, Größe und besondere Merkmale
- Chipnummer oder Tätowierung, falls vorhanden
- Ort und Uhrzeit des Verschwindens
- Ein aktuelles Foto
- Hinweis, ob dein Tier scheu, verletzt oder auf Medikamente angewiesen ist
Lege dir diese Infos am besten einmal als Notiz im Handy ab. Dann musst du sie im Ernstfall nicht erst zusammensuchen.
Tierregister zuerst informieren
Wenn dein Tier gechippt und registriert ist, sind TASSO und FINDEFIX die ersten Anlaufstellen. Dort laufen Vermisst- und Fundmeldungen zusammen. Das macht die Rückführung oft deutlich schneller.
TASSO
TASSO ist für viele Halter die erste Adresse bei entlaufenen Hunden und Katzen. Dort kannst du dein Tier als vermisst melden und die wichtigsten Daten hinterlegen. Praktisch ist vor allem, dass Suchmeldungen schnell verbreitet werden können.


